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Google SEO Lexikon von A bis Z

Weitere Themen aus dem Bereich "A":

1. Above the fold

Mit "above the fold" und "below the fold" werden sofort sichtbare und nicht sofort sichtbare Teile einer Webseite bezeichnet. "Above the fold" liegt jener Bereich, den User ohne scrollen sehen können.

2. Advertorial

Advertorials sind Werbe-Einschaltungen, die aussehen wie ein gewöhnlicher Beitrag auf der Webseite. Die Werbung kann auch in einen tatsächlich informierenden und nützlichen Beitrag eingebettet sein.

3. AdWords-Anzeigentexte

Adwords-Anzeigetexte bestehen gewöhnlich aus einer Headline und einer Textzeile. Beide müssen so formulier sein, dass sie User möglichst zum Klicken bewegen. Mit einem Call-to-Action kann man das verstärken.

4. Affiliate Marketing

Beim Affiliate Marketing stellen Werbseitenbetreiber als Affiliate Partner Werbetreibenden Anzeigenplätze auf ihrer Webseite zur Verfügung. Wird von einem Webseitenbesucher auf eine dort geschaltete Anzeige geklickt, erhält der Webseitenbetreiber eine Vergütung, wenn ein Besuch auf der Webseite oder ein Verkauf zustande kommt.

5. Anchor-Text

Als Anchor-Text wird der Linktext, also der sichtbare Teil eines Links, bezeichnet. Anchor-Texte ersetzen die jeweilige URL. Sie können für interne und externe Links verwendet werden.

6. Arten von Suchanfragen: transactional, navigational, informational

Abhängig von der jeweiligen Suchabsicht lassen sich Suchanfragen (queries) in Gruppen einteilen: bei transactional queries möchte der User möchte etwas kaufen bei navigational queries möchte er zu einer bestimmten Seite oder einem Anbieter gelangen und bei informational queries sucht der Nutzer eine Information oder Anleitung.

Weitere Themen aus dem Bereich "B":

7. B2B-Marketing

Das B2B-Marketing (Business-to-Business Marketing) steht für das Marketing bei allen Geschäften, bei denen ein Unternehmen etwas an andere Unternehmen verkaufen möchte. Das B2C Marketing findet dagegen im Geschäft mit Endkunden (Verbrauchern) statt.

8. B2C-Marketing

Beim B2C-Marketing (Business-to-Customer Marketing) geht es um das Vermarkten von Produkten und Dienstleistungen an Endkunden. Es ist vom B2B (Business-to-Business Marketing) zu trennen, bei dem es ausschließlich um Geschäfte mit anderen Unternehmen geht.

9. Backlinks

Als Backlinks werden jene Links bezeichnet, die von anderen Domains auf die eigene verlinken. Mit der Anzahl qualitativ hochwertiger Backlinks auf eine Seite steigt ihr Ansehen bei den Suchmaschinen (Relevanz, Trust).

10. Bad Neighbourhood

Eine "schlechte Nachbarschaft" kann man sich einhandeln, wenn auf dem gleichen Server auch minderwertige Seiten gehostet werden oder man über Links Verbindungen zu Seiten hat, die Suchmaschinen als minderwertig klassifizieren oder abgestraft haben.

11. Banner

Banner sind die wichtigsten Werbemittel im Online-Marketing. Es handelt sich dabei um Werbeanzeigen, die Bild- und Textelemente enthalten und auf unterschiedlichen Webseiten platziert werden (Werbebanner).

12. Barrierefreie Website

Barrierefreie Webseiten sind so gestaltet, dass Menschen mit Behinderungen oder bestimmten Einschränkungen sie ohne Probleme nutzen können. Wichtige Standards sind die BITV 2.0 (verbindlich für offizielle Stellen) und WCAG 2.0 (allgemeine Richtlinie).

13. Behavioral Targeting

Beim Behavioral Targeting wird das Surfverhalten des Nutzers analysiert. Entsprechend seines Verhaltens und der von ihm besuchten Seiten wird dann jeweils eine bestimmte Werbung ausgespielt. Die Technologie basiert auf Cookies.

14. Black Hat SEO

Beim Black Hat SEO werden Techniken verwendet, die gegen die geltenden Richtlinien der Suchmaschinen verstossen. Zweck ist meist, Suchmaschinen bei der Ergebnisanzeige zu manipulieren. Die Bezeichnung ist vom schwarzen Hut der Schurken in Cowboy-Filmen abgeleitet.

15. Blog Marketing

Beim Blog Marketing kann entweder ein Blog selbst vermarktet werden oder ein separater (Unternehmens-)Blog geschaffen werden, um dadurch mehr Interesse und mehr Zugriffe für die eigene Webseite zu erreichen.

16. Blogtexte schreiben

Einen guten Blogtext zu schreiben, der Interesse weckt, beginnt bereits mit dem richtigen Thema. Es muss interessant für den Leser sein und für ihn nützliche Informationen beinhalten. Zudem kommt es auf gute Gliederung und optimale Strukturierung an.

17. Bounce Rate/Absprungrate

Die Bounce Rate oder Absprungrate gibt an, welcher Prozentsatz der Webseitenbesucher die Seite nach nur einem einzigen Seitenaufruf wieder verlässt und nicht mehr weiterklickt. Daraus lässt sich schließen, wie attraktiv Inhalte für Besucher sind.

18. Brand Awareness

Die Brand Awareness wird im Deutschen sowohl als Markenbekanntheit als auch als Markenbewusstheit interpretiert. Sie gibt an, welcher Prozentsatz von Menschen sich an eine bestimmte Marke erinnern kann und das Markenimage kennt.

19. Branded Content

Beim Branded Content geht es darum, in Verbindung mit bestimmten veröffentlichten Inhalten gleichzeitig auch unterschwellig auf bestimmte Marken (Brands), Produkte oder Dienstleistungen hinzuweisen. Dieser Content ist damit dann "gebrandet".

Weitere Themen aus dem Bereich "C":

20. Call-to-Action

Unter einem Call-to-Action (CTA) versteht man eine direkte Aufforderung an den User, eine bestimmte Handlung jetzt sofort zu tätigen ("Klicken Sie hier!", "Bestellen Sie jetzt!")

21. Case Study

Case Studies sind Fallstudien die sowohl im Unterricht als auch in der Forschung eingesetzt werden. In beiden Fällen werden konkrete, genau beschriebene Einzelfälle gesucht und fachgerecht gelöst.

22. Chatbot

Ein Chatbot ersetzt auf Webseiten, in Chats oder in Verbindung mit animierten Avataren menschliche Kommunikation. Der Bot (von "Robot") kann bestimmte Text- oder Spracheingaben erkennen, verarbeiten und beantworten.

23. Churn Rate

Die Churn Rate gibt an, welcher Prozentsatz des bestehenden Kundenstamms in einem bestimmten Zeitraum vom Unternehmen abwandert. Der Begriff setzt sich zusammen aus den beiden Wörtern "change" (Wechsel) und "turn" (abwenden).

24. Click-Through-Rate

Die Click-Through-Rate (CTR) gibt an, wie oft eine Werbebanner oder Link geklickt wird. Die CTR berechnet sich dabei aus der Anzahl der Klicks im Verhältnis zur Anzahl der gesamten Einblendungen (Views). Die CTR ist immer ein Prozentwert.

25. Clickbaiting

Der Begriff setzt sich zusammen aus "click" (klicken) und "bait" (ködern). Über eine bestimmte Gestaltung mit reißerischen Überschriften und psychologische Tricks sollen Nutzer einen unwiderstehlichen Drang verfügen, auf einen Link zu klicken. Clickbaits sind nicht hoch angesehen.

26. Content Advertising

Beim Content Advertising oder Native Advertising werden werbliche Inhalte gestaltungsmäßig so dargestellt, dass sie als gewöhnlicher Seitenbeitrag erscheinen. Dadurch sollen mehr Nutzer auf die Links zu den Werbeinhalten klicken.

27. Content Calendar

In einem Content Calendar wird festgehalten, welche Inhalte zu welcher Zeit in einem Blog oder auch in einem Social Media Profil gepostet werden sollen. Der Content Calendar ist damit eine Möglichkeit zur Content-Planung.

28. Content Curation

Unter dem Begriff Content Curation versteht man das Sammeln, Ordnen und Veröffentlichen von Inhalten aus unterschiedlichen fremden Quellen auf der eigenen Seite. Content Curation kann eine gute Möglichkeit sein, mit wenig Mühe schnell hohe Mengen an relevantem Content zu einem Thema zu veröffentlichen.

29. Content für Voice Search

Bei Google kann auch über Spracheingabe eine Suchanfrage gestartet werden. Diese Suchanfragen sind gewöhnlich anders formuliert als eingetippte, auch die Such-Erwartungen sind häufig anders. Aus diesem Grund muss spezieller Content für solche Anfragen geschaffen werden.

30. Content is King

Der Ausspruch "Content is King" stammt von Bill Gates aus dem Jahr 1

6. Gemeint ist damit, dass die Basis aller Veröffentlichungen im Web immer hochwertige, für Leser nutzbringende Inhalte sein müssen. Das gilt auch heute uneingeschränkt.

31. Content Management System

Content Management Systeme (CMS) ermöglichen das besonders einfache Erstellen, Bearbeiten und Veröffentlichen von Inhalten im Web. Auch die bekannten Blogplattformen wie Wordpress oder Joomla sind Content Management Systeme, ein etwas komplexeres ist beispielsweise Typo3.

32. Content-Manager

Content Manager sind für alle Inhalte auf einer Webseite verantwortlich. Sie erstellen nicht nur eine Auswahl von relevanten Inhalten für eine Webseite (strategische Contentplanung), sondern kümmern sich auch um das Einstellen und Veröffentlichen von Inhalten in den entsprechenden Systemen.

33. Content Marketing

Beim Content Marketing werden beratende oder unterhaltende Inhalte verwendet, um Nutzer anzuziehen, anzusprechen und vom eigenen Unternehmen oder von einem eigenen Produkt zu überzeugen und sie damit als Kunden zu gewinnen.

34. Content Nudging

Beim Content Nudging - von "nudge" = schubsen - sollen Nutzer durch bestimmte Inhalte sanft und positiv angeregt werden, eine bestimmte Handlung zu tätigen oder eine bestimmte gewünschte Entscheidung zu fällen. Erfolgreiches Nudging benötigt ein gutes Gespür und eine gute Menschenkenntnis.

35. Content Republishing

Das Republishing meint das Wieder-Veröffentlichen von bestimmten Inhalten. Häufig geschieht das in geänderter Form (z. B. Textinhalte als Infografik), um die Gefahr von Duplicate Content auszuschließen und tatsächlich "neuen" Content zu schaffen. Republishing wird auch "Content Recycling" genannt.

36. Content Siloing

Beim Content Siloing wird eine Webseite nach bestimmten Themenschwerpunkten aufgegliedert. Die einzelnen Themenschwerpunkte ("Unterthemen") heißen Silos. Das erleichtert Nutzern die Orientierung auf der Webseite, wird aber auch von Suchmaschinen als positiv wahrgenommen.

37. Content-Strategie

Bei der Schaffung einer Content-Strategie geht es um die Planung, welche Inhalte zu welcher Zeit über welche Kanäle verbreitet werden sollen. Eine sinnvolle Content-Strategie ist für jede Webseite unverzichtbar. Sie muss auch zur eigenen Marketingstrategie passen und diese möglichst gut ergänzen.

38. Conversion Funnel

Ein Conversion Funnel (funnel = Trichter) bezeichnet den Weg aus einzelnen Stationen, den Besucher von Webseiten über die Qualifzierung als Interessenten (Leads) bis hin zum Kaufabschluss (=Conversion, die Umwandlung des Besuchers in einen Käufer) gehen. Da es deutlich mehr Besucher als am Ende Käufer gibt, verläuft dieser Weg immer trichterförmig (daher der Name)

39. Conversion Rate

Die Conversion Rate (CR) gibt an, welcher Prozentsatz von Nutzern eine bestimmte Handlung tätigt (z. B. einen Newsletter abonniert) oder einen bestimmten Status erlangt (z. B. Käufer). Die Conversion Rate, insbesondere bei Verkaufsabschlüssen, ständig zu steigern sollte im Interesse jedes Webseitenbetreibers liegen.

40. Cookies

Cookis sind sehr kleine Textdateien, die im Browser eines Nutzers abgelegt werden und entweder Informationen zu seinem Nutzungsverhalten (Besuchsdauer, Benutzungseingaben) oder zum Nutzer selbst (z. B. Login-Daten für spätere automatische Identifizierung des Nutzers) enthalten. Sie können vom Nutzer auch wieder gelöscht werden.

41. Copywriting

Copywriting hat nichts mit Kopieren zu tun, sondern bezeichnet lediglich das Schreiben von Werbetexten durch professionelle Texter. Unterscheiden muss man Copywriting als Schreiben von werblichen Texten immer vom Contentwriting, bei dem informative oder journalistische Texte erstellt werden.

42. Corporate Blog

In einem Corporate Blog (Unternehmensblog) informiert ein Unternehmen seine Kunden über Neuerungen oder verbreitet interessante Informationen unter seinen Kunden und Interessenten. Corporate Blogs sind heute ein wichtiges Mittel im Bereich der Kundenkommunikation.

43. Corporate Identity

Die Coroporate Identity (CI) ist das Gesamtbild, das ein Unternehmen oder eine Institution von sich in der Öffentlichkeit kommunizieren möchte. Es wird bestimmt vom Corporate Design (visuelle Gestaltung), der Corporate Philosophy (CP), sowie dem nach außen und innen gezeigten Verhalten (Corporate Culture, Corporate Language, Corporate Behaviour, Corporate Communication). Ein stimmiges und positives Gesamtbild ist dabei wünschenswert.

44. Cost per Mille (CPM)/Tausend-Kontakt-Preis (TKP)

Unter dem Begriff CPM - deutsch TKP - werden die Kosten verstanden, die ein Werbemittel bezogen auf 1.000 Einblendungen (Impressions) verursacht. In vielen Fällen wird dieses Modell auch zur Abrechnung von Werbekosten durch den Anbieter einer Werbefläche verwendet. Eine alternative Bezeichnung dafür ist auch TAI (Thousand-Ad-Impressions).

45. Cost per Click (CPC)

Das Cost per Click Modell ist - wie das CPM Modell - ein Abrechnungsmodell für die Kosten von Werbeeinblendungen. Kosten fallen dabei nur dann an, wenn tatsächlich ein User auf die Werbeanzeige klickt und auf die beworbene Seite gelangt.

46. Crowdsourcing

Der Begriff leitet sich aus dem englischen "Outsourcing" (Auslagern von einzelnen Aufgaben an externe Kräfte) und "Crowd" (die Masse) ab. Einzelne Aufgaben werden dabei über das Internet an freiwillige Nutzer ausgelagert, die die gestellten Aufgaben dann durch gemeinsame Leistungen erledigen (z. B. Übersetzen einer App-Navigation). Durch Crowdsourcing können häufig beträchtliche Kosten gespart werden, bei gleichzeitig hoher Qualität in der Aufgabenerledigung.

47. Customer Relationship Management

Das Customer Relation Management (CRM) oder Kundenbeziehungsmanagement beschäftigt sich mit der Gestaltung und Optimierung von Kundenbeziehungen eines Unternehmens. Ziele sind eine möglichst positive und langfristig tragfähige Beziehung zu allen Kunden und eine hohe Kundenbindung.

Weitere Themen aus dem Bereich "D":

48. Data-Driven Marketing

Das datengetriebene Marketing analysiert Kunden- und Nutzerdaten und gewinnt daraus Erkenntnisse, die zur Optimierung des Marketings und des Vertriebs sowie zur Steigerung der eigenen Reichweite und der Markenbekanntheit genutzt werden.

49. Dofollow & Nofollow

"Dofollow" und "Nofollow" sind Befehle im Header einer einzelnen Web(unter-)seite, die die Crawler der Suchmaschine anweisen, ausgehenden Links entweder zu folgen ("dofollow") oder generell nicht zu folgen ("nofollow") und diese zu ignorieren.

50. Domain

Eine Domain ist eine Internetadresse. Sie besteht immer mindestens aus der Domainendung (TopLevel-Domain, z. B. .de) und einer SecondLevel-Domain (eigentlicher Domainname), gegebenenfalls auch aus einer angegebenen Subdomain (z. B. mobil.xxy.de).

51. Duden Korrektor

Der Duden Korrektor ist ein Programm zur Prüfung der Rechtschreibung bei Texten in deutscher Sprache. Er kann - mit eingeschränkter Leistung - kostenlos online genutzt werden, in der Vollversion steht er als Erweiterung für Microsoft Office zur Verfügung.

52. Duplicate Content

Duplicate Content ("doppelte Inhalte") entstehen immer dann, wenn auf einer Webseite etwas veröffentlicht wird, das bereits auf einer anderen Webseite mit gleichem oder nahezu gleichem Inhalt veröffentlicht wurde. Inhalte sollten immer einzigartig sein, Duplicate Content muss man deshalb vermeiden.

53. Duplicate Content Checker

Ein Duplicate Content Checker überprüft, ob die zur Veröffentlichung geplanten Textinhalte bereits an anderer Stelle im Internet in gleichlautender oder nahezu gleichlautender Form veröffentlicht wurden. Damit kann das Veröffentlichen von Duplicate Content sicher ausgeschlossen werden.

54. Dynamischer Content

Dynamischer Content sind Inhalte, die aufgrund von Aktualisierung sehr häufig und schnell wechseln. Ein Beispiel dafür sind Seiten mit aktuellen Nachrichten, Real-Time-Börsencharts aber auch Foren, Gästebücher oder Seiten mit nutzerspezifisch angezeigten Inhalten (zugeschnitten auf den jeweiligen Nutzer). Für die Darstellung dynamischer Inhalte werden besondere Skriptsprachen bei der Seitengestaltung verwendet (ASP.NET, JSP, Servlets, PHP).

Weitere Themen aus dem Bereich "E":

55. E-Book

Ein E-Book ist ein Buch in elektronischem Datenformat, das auf allen möglichen Endgeräten (PC, Tablet, Smartphone) oder auf besonderen Lesegeräten (E-Book-Reader) direkt am Bildschirm gelesen werden kann. Das verwendete elektronische Format ist häufig .pdf, E-Books, die sich automatisch an die vorhandene Bildschirmgröße anpassen sind jedoch meist .epub-Dateien.

56. E-Mail-Marketing

Email Marketing ist eine Form desDirektmarketings. Durch die Zusendung von Werbe-Emails an Kunden, die dem Empfang zuvor zugestimmte haben (Double-Opt-In) sollen neue Kunden gewonnen, zusätzliche Verkäufe erzielt und bestehende Kunden gehalten werden.

57. Emoji

Emojis sind Bilder und Bildsymbole, die in Chats und SMS verwendet werden und auf einfache Weise Stimmungen vermitteln oder Informationen transportieren sollen und so geschriebene Texte bereichern. Das bekannteste Emoji ist das Smiley - ein gelbes, lachendes Gesicht.

58. Employer Branding

Durch das Employer Branding versuchen sich Unternehmen in der Öffentlichkeit als besonders attraktiver Arbeitgeber darzustellen und sich so einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, indem hoch qualifizierte Arbeitskräfte gewonnen und bestehende Arbeitskräfte wirksamer gehalten werden können.

59. Evergreen Content

Immergrüne Pflanzen blühen das ganze Jahr, immergrüner Content (evergreen) ist als Thema immer zeitlos aktuell und nicht saisongebunden. Er stellt jederzeit einen Nutzen für den Leser dar. Ein Beispiel dafür sind etwa Lexikon-Einträge.

60. Eyetracking

Das Eyetracking kommt im Verlauf einer Verbesserung der Usability (Gebrauchstauglichkeit) einer Webseite zum Einsatz. Die Augenbewegungen von Testpersonen über die Seite werden dabei erfasst und ausgewertet, damit lässt sich feststellen, was zuerst im Blick eines Besuchers liegt und was eventuell übersehen wird.

Weitere Themen aus dem Bereich "F":

61. Facebook Advertising

Facebook erlaubt Werbetreibenden mit einem entsprechenden Account das Ausspielen von Werbeanzeigen an sehr genau definierbare Benutzergruppen (Targeting). Das kann beispielsweise zur Zielgruppenfindung eingesetzt werden. Die Anzeigen auf Facebook sind kostenpflichtig.

62. Featured Snippets

Featured Snippets sind direkte, deutlich hervorgehobene Antworten der Suchmaschine auf eine Frage des Nutzers, die unmittelbar in den Suchmaschinen-Ergebnislisten (SERPs auftauchen. Angezeigte Featured Snippets können Text-Snippets, Video-Snippets oder Listen- und Tabellen-Snippets sein.

63. Follower

Follower sind Nutzer in sozialen Netzwerken oder Blogs, die durch freiwillige Entscheidung (following oder folgen) die neu erstellten Inhalte eines bestimmten Social Media Accounts oder Blogs direkt angezeigt bekommen. Die Zahl der Follower ist bei sozialen Medien ungefähr mit der Reichweite eines Accounts gleichzusetzen.

64. Freie Autoren

Freie Autoren übernehmen das Schreiben von Informationsbeiträgen, Blogartikeln, PR-Texten, journalistischen Texten oder Büchern im Auftrag und gegen Bezahlung. Sie sind dabei nicht fest angestellt sondern werden lediglich für das geleistete Werk vergütet, sie sind also Selbständige.

Weitere Themen aus dem Bereich "G":

65. Ghostwriting

Ghostwriter schreiben im Auftrag einer anderen Person. Das entstandene Werk (Buch, journalistischer Beitrag, Blogartikel, etc.) wird dann unter dem Namen des Auftraggebers veröffentlicht. Der Ghostwriter wird zwar bezahlt, tritt namentlich aber nirgends in Erscheinung.

66. Google Updates

Das Hauptinteresse der Suchmaschine Google liegt darin, den Nutzern möglichst genau passende Suchergebnisse zu ihren Suchanfragen zu liefern. Das macht regelmäßige Anpassungen des im Hintergrund arbeitenden Suchalgorithmus notwendig. Diese Veränderungen werden als Updates der Suchmaschine bezeichnet. Durch ein erfolgtes Update können sich die Rankingergebnisse von Webseiten verändern.

67. Growth Hacking

Durch Growth Hacking soll das Wachstum eines Unternehmens künstlich beschleunigt werden. Dafür werden bestimmte Taktiken (Growth Hacks) eingesetzt, die für höhere Conversion, effizientere Kundengewinnung und Reichweitenerhöhung sorgen sollen.

68. Guerilla Marketing

Beim Guerilla Marketing wird mit unüblichen Marketingstrategien getrachtet, einen möglichst schnellen und hohen Marketing-Erfolg bei deutlich geringerem Kosteneinsatz zu erreichen. Auch die gezielte Nutzung von Mundpropaganda oder der Einsatz von Fahrzeugwerbung und Streetbranding gehören zum Guerilla-Marketing.

69. Google PageSpeed

Der Online-Dienst Google Page Speed hilft beim Analysieren und beim Optimieren von Ladezeiten einer Webseite. Zu lange Ladezeiten oder Ladeverzögerungen führen zu hohen Besucherverlusten und sollten deshalb möglichst verhindert werden.

Weitere Themen aus dem Bereich "H":

70. Hashtag

Mit dem Wort Hashtag ist das Zeichen # gemeint. Dieses Zeichen, im Englischen "hash sign" genannt, taucht vor Schlagworten bei Twitter und Instagram auf (z. B. #metoo). Durch das Voranstellen des #-Zeichens wird signalisiert, dass es sich um ein Schlagwort handelt, mit dem einzelne Beiträge bestimmten Überthemen zugeordnet werden können.

71. Hreflang

Die hreflang-Anmerkung teilt Suchmaschinen die geografische Ausrichtung einer Webseite mit. Ein korrektes hreflang-Tag hilft Suchmaschinen beispielsweise eine UK-Version von einer US-Version einer Webseite, die ja die gleiche Sprache haben, zu unterscheiden. Damit kann dem Nutzer die jeweils richtige Version einer Webseite (mit lokal gültigen Inhalten, Schreibweisen und Kontaktdaten) angezeigt werden.

72. HTML

HTML ist eine Auszeichnungssprache, die angibt, in welcher Form die Textinhalte einer Internetseite dargestellt werden sollen (z. B. Überschriften, Fettdruck, Schriftgröße, Aufzählungen, etc.). HTML wird daneben aber auch benutzt, um die Meta-Informationen (z. B. die Meta-Description einer Seite) zu definieren, die besonders für Suchmaschinen relevant sind.

73. HTTP-Statuscode

Auf eine HTTP-Anfrage liefert jeder Server eine entsprechende Antwort aus, die angibt, ob die Anfrage erfolgreich beantwortet werden konnte. Ist das nicht der Fall, wird ein HTTP-Fehlercode ausgeliefert. Fehlercodes werden immer mit einer dreistelligen Zahl ausgeliefert, die die Art des Fehlers angibt (z. B. 404-Not Found oder 502-Bad Gateway). Die Anzeige der gewünschten Seite ist dann nicht möglich.

Weitere Themen aus dem Bereich "I":

74. Inbound-Marketing

Beim Inbound Marketing wird darauf gesetzt, die Zielgruppe über möglichst umfangreiche Informationen zu ihren Suchanfragen auf die eigene Seite zu bringen und sie dort im Lauf der Zeit zu Käufern zu konvertieren. Daher leitet sich auch der Name dieser Marketing-Strategie ab (inbound = hereinkommend, Outbound Marketing = mit Werbebotschaften nach außen gehen).

75. Influencer-Marketing

Beim Influencer Marketing werden zunächst gezielt die "Meinungsmacher" zu einem Thema oder in einem bestimmten Bereich angesprochen. Die Influencer geben die Werbebotschaft dann durch ihre große Reichweite an die Zielgruppe weiter. Ihr Einfluss und ihr Ansehen werten die Werbebotschaft dabei auf.

Weitere Themen aus dem Bereich "K":

76. Keyword

Keywords sind "Schlüsselwörter" bei Suchanfragen in Suchmaschinen. Ein Keyword muss dabei nicht zwingend ein einzelnes Wort sein, sondern kann auch eine ganze

Keyword-Phrase

darstellen (z. B. "Feuerwehrbedarf kaufen"). Seiten sollten so gestaltet werden, dass sie häufig gesuchten und wichtigen Keywords möglichst gut entsprechen.

77. Keyworddichte

Die Keyworddichte oder Keyword Density gibt an, wie häufig ein einzelnes Keyword innerhalb eines Fließtextes auf einer Webseite vorkommt. Ist die Keyworddichte sehr hoch, wird das Keyword-Stuffing ("Hineinstopfen von Keywords") genannt. Keyworddichten über 2 % sollten vermieden werden, da Suchmaschinen das negativ werten.

78. Knowledge Graph

Ein Knowledge Graph ist eine Möglichkeit, Einzelinformationen strukturiert graphisch darzustellen und die Beziehungen der einzelnen Elemente zueinander zu untersuchen. Facebook untersucht mithilfe eines Knowledge Graphen beispielsweise Beziehungen zwischen Profilen, Google verwendet diese Technik, um einzelne Wörter in einem Themenumfeld in Beziehung zueinander zu setzen ("semantische Datenbank").

79. Korrekturlesen

Beim Korrekturlesen werden Texte auf das Vorhandensein von Rechtschreib- oder Grammtikfehlern überprüft. Das können Rechtschreibprogramme heute zu einem großen Teil bereits automatisch erledigen. Vom bloßen Korrekturlesen, bei dem es meist nur um Rechtschreibung und Zeichensetzung geht, muss man das sogenannte "große Lektorat" unterscheiden: dort werden daneben auch inhaltliche Schlüssigkeit (Stringenz) und Stil mit geprüft.

80. KPI

KPIs sind Key Performance Indikatoren, sie sind als Schlüssel-Kennzahlen ein Maß für die Leistungsfähigkeit und den Erfolg eines Unternehmens in verschiedenen Bereichen. Auch für Webseiten kann man die KPIs auswerten und laufend überprüfen. Wichtige KPIs in diesem Bereich sind etwa die Besucherzahl, die Verweildauer, die Conversion Rate und die Bounce Rate einer Webseite. Durch die Verbesserung der Leistungsindikatoren steigt auch der Ertrag (Umsatz) einer Webseite.

81. Kreatives Schreiben

Kreatives Schreiben oder Creative Writing ist das Schreiben von Texten als kreativer Vorgang, wobei bestimmte "Werkzeuge" und Techniken zur Ideenfindung und zum Abbau von Schreibblockaden genutzt werden. Für das Strukturieren von Texten werden häufig die Clustering-Technik oder verschiedene Brainstorming Techniken eingesetzt.

Weitere Themen aus dem Bereich "L":

82. Landingpage

Die Landingpage stellt jene (Unter-)Seite dar, auf die ein Nutzer nach dem Anklicken eines Links oder einer Werbeanzeige als erstes gelangt. Landingpages müssen besonders sorgfältig gestaltet werden, um möglichst viele Nutzer davon abzuhalten, abzuspringen und ihn dazu bringt, weiterzuklicken. Sie müssen genau das enthalten, was den Nutzer direkt anspricht und was ihn interessiert.

83. Latent Semantic Optimization

Die latent semantische Optimierung (LSO) wird von Suchmaschinen verwendet, um Beziehungen zwischen Begriffen eines Themas herzustellen (z. B. semantische Datenbank bei Google). Dadurch kann die Suchmaschine erkennen, zu welchem Thema eine Webseite relevant ist, selbst wenn das Überthema gar nicht genannt wird (z. B. das Thema "Auspuff" gehört zum Überthema "Auto"). Umgekehrt lässt sich damit auch ermitteln, wie relevant und umfassend ein Text zu einem gegebenen Thema tatsächlich ist.

84. Lead-Marketing

Qualifizierte Kontakte, bei denen bereits eine Möglichkeit gegeben ist, dass sie zu Käufern werden könnten, bezeichnet man im Marketing als "Leads" (im amerikanischen Sprachgebrauch auch manchmal als "Prospects" oder "Sales Prospects". Besucher werden dabei in möglichst großer Zahl zu Interessenten (Leads) konvertiert, denen dann je nach Position im Kaufprozess (Customer Journey) jeweils unterschiedliche Angebote gemacht werden.

85. Linkbuilding

Linkbuilding bezeichnet einen Prozess, bei dem es um den Aufbau möglichst hochwertiger Backlinks in möglichst großer Zahl geht. Ziel des Linkaufbaus ist es, auf künstliche Weise ein möglichst natürlich wirkendes Backlink-Profil für eine Seite aufzubauen.

86. Liquid Storytelling

Im Gegensatz zum gewöhnlichen Storytelling(Erzählen einer werbenden Geschichte im Marketing) erzählt das Liquid Storytelling immer die Geschichte eines Helden, der ein bestimmtes Problem lösen muss und das heldenhaft tut. Der Kunde kann sich dabei mit dem Helden identifizieren und wird somit deutlich stärker in die Geschichte mit eingebunden. Besonders bei Werbespots ist Liquid Storytelling heute stark verbreitet.

Weitere Themen aus dem Bereich "M":

87. Metadaten

Metadaten sind strukturierte Daten, die Auskunft über einen bestimmten anderen Datenbestand geben. Die (nicht sichtbaren) Metadaten einer HTML-Seite enthalten beispielsweise eine Beschreibung der Webseite, den Autorennamen, beschreibende Stichworte oder Aufforderungen zur Wiederkehr des Suchmachinenbots (Crawler) nach einem bestimmten Zeitraum.

88. Microsite

Microsites sind sehr einfache Internetpräsenzen mit nur wenigen Unterseiten und einer sehr einfachen Seitenstruktur. Sie können häufig auch Teil einer größeren Internetpräsenz sein, sind dann aber immer völlig unabhängig und haben meist eine individuelle Gestaltung und individuelle Schwerpunkte.

89. Mobile Update (Mobilegeddon)

Das Mobile Update von Google, von vielen auch als "Mobilegeddon" bezeichnet, ist ein Update des Google-Suchmaschinenalgorithmus, das im April 2015 ausgerollt wurde. Dabei wurden vor allem Webseiten, die auf Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets besonders gut darstellbar waren, plötzlich und ohne Vorwarnung priorisiert. Eine Anzahl von zuvor sehr hoch rankende Seiten, die mobil nicht gut anzeigbar waren, büßten dabei sehr plötzlich ihre Rankings bei von Mobilgeräten aus geführten Abfragen ein. Desktop- oder Laptop-Abfragen waren davon nicht betroffen.

Weitere Themen aus dem Bereich "N":

90. Native Advertising

Beim Native Advertising werden Werbeanzeigen optisch an gewöhnliche Beiträge auf der Webseite angepasst und sind dadurch für Nutzer nur mehr sehr schwer von "echten" Beiträgen zu unterscheiden. Damit soll erreicht werden, dass mehr Nutzer auf die zu Werbeseiten führenden Links klicken, weil sie diese für interessante Beiträge halten.

91. Net Promoter Score (NPS)

Mithilfe des Net Promoter Scores (NPS) soll im Marketing die Zufriedenheit von Kunden und der Grad der Loyalität zum Unternehmen dargestellt werden. Die Berechnung erfolgt anhand einer Skala, auf der Menschen angeben würden, ob sie das Unternehmen sicher weiterempfehlen würden (Promotoren), oder sicher nicht weiterempfehlen würden (Detraktoren) oder ob sie das Unternehmen "eher nicht weiterempfehlen" würden. Der NPS sollte auf jeden Fall im positiven Bereich liegen, was darüber hinaus als "guter Wert" anzusehen ist, ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden.

92. Neuromarketing

Beim Neuromarketing werden Erkenntnisse aus der Hirnforschung und aus psychologischen Arbeitsfeldern dafür genutzt, um Werbung noch überzeugender zu gestalten. Berücksichtigt und verwendet werden dabei Erkenntnisse über das Zustandekommen von Kaufentscheidungen im Gehirn, über verschiedene Käufertypen und Kaufmotivationen (z. B. Sicherheitsbedürfnis bei bestimmten Personengruppen). Die erlangten Erkenntnisse werden direkt zur gezielten Beeinflussung von Kaufentscheidungen eingesetzt.

93. Newsjacking

Das Wort Newsjacking setzt sich aus den Worten "News" und "Hijacking" (Entführen, Kidnappen) zusammen. Aktuelle Ereignisse oder Nachrichten werden "gekapert" und gezielt dafür genutzt, das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung zu bewerben. Da Journalisten häufig im Internet recherchieren, ist die Chance dabei groß, dass sie die mit dem Ereignis verbundene Werbung mit aufgreifen und mit darüber berichten.

94. Newsletter Content

In einem Newsletter informieren Unternehmen potenzielle Kunden und Interessenten, die sich zuvor für den Newsletter-Empfang angemeldet haben (Double-Opt-Inüber relevante Themen und aktuelle Ereignisse und machen daneben gezielte Angebote zum Kauf ihrer Produkte. Welcher Content für einen Newsletter optimal ist, hängt dabei immer vom Unternehmen und von der Branche ab. Idealerweise wird der Newsletter Content aber so gut als möglich auf die jeweiligen Empfängergruppen zugeschnitten.

Weitere Themen aus dem Bereich "O":

95. Offpage Optimierung

Die Offpage Optimierung (=Optimierungsaufgaben außerhalb der Seite) bezeichnet vor allem das Generieren von Backlinks und von Social Signs. Diese Maßnahmen finden also immer auf anderen Seiten als der eigentlichen Seite statt.

96. Onepager

Onepager sind Webseiten, die nur aus einer einzelnen HTML-Seite bestehen. Eine Navigation oder weitere Unterseiten gibt es nicht. Onepager lassen sich bei Bedarf aber vertikal gliedern, der Nutzer muss dann nach unten scrollen, wenn er zu einem anderen Bereich der Webseite gelangen will.

97. Online Marketing

Im Gegensatz zum Offline-Marketing werden beim Online Marketing alle Marketing-Prozesse rein online, also ausschließlich im Internet durchgeführt. Ziel ist die Gewinnung von möglichst vielen Besuchern auf der eigenen Homepage, die Steigerung der Online-Reichweite und das Generieren von Online-Käufen mit einer möglichst hohen Conversion Rate sowie das Erschließen neuer Zielgruppen und Käuferschichten direkt im Internet.

98. Online-Redakteur

Online-Redakteure werden häufig auch als "Content-Manager" bezeichnet, vor allem wenn sie nicht für Online-Medien sondern für Unternehmen tätig sind. Durch die technischen Unterschiede zwischen klassischen Offline-Medien und den ganz anders gestalteten Online-Medien und Medienkanälen unterscheidet sich die Arbeit des Online-Redakteurs auch sehr grundlegend von der des klassischen Redakteurs.

99. Onpage Optimierung

Die Onpage Optimierung umfasst alle Optimierungsmaßnahmen, die direkt auf der betreffenden Seite durchgeführt werden. Damit unterscheidet sie sich grundlegend von der Offpage-Optimierung, bei der Optimierungsmaßnahmen ausschließlich auf fremden Seiten stattfinden.

100. Outbound Marketing

Im Gegensatz zum Inbound Marketing, bei dem Besucher durch ihre eigenen Suchanfragen von selbst auf die Webseite des Anbieters gelangen und dort zu Kunden konvertiert werden, funktioniert das beim Outbound Marketing genau umgekehrt: Das Unternehmen gestaltet eine Werbebotschaft und trägt sie nach außen, dorthin wo sich die potenziellen Kunden gewöhnlich aufhalten. (Inbound = hereinkommend, Outbound = nach außen gehend). Aufwand und Kosten sind beim Outbound Marketing häufig deutlich höher.

101. Outsourcing von Texten

Beim Outsourcing von Texten beauftragt man freie Autoren oder Ghostwriter mit dem Schreiben von Texten, anstatt sie selbst zu verfassen oder von angestellten Mitarbeitern verfassen zu lassen. Das Outsourcing an professionelle Texter kann in vielen Fällen einen Kostenvorteil bedeuten.

Weitere Themen aus dem Bereich "P":

102. Paid Media, Owned Media, Earned Media

Bei Online Medien Kanälen muss man grundlegend unterscheiden zwischen Paid, Owned und Earned Media. Idealerweise werden beim Online-Marketing alle drei Kanäle genutzt und sind aufeinander abgestimmt. Unter Paid Media wird jede Form von bezahlter Werbung verstanden, man bezahlt dafür, um auf anderen Kanälen die eigenen Werbebotschaften auszustrahlen. Owned Media sind alle eigenen Kanäle, die man selbst besitzt und gestaltet (Corporate Blog, Newsletter, etc.). Auf Earned Media hat man keinen Einfluss - diese Kanäle sind nur dann aktiv, wenn Nutzer den Unternehmens-Content von sich aus teilen. Hochwertiger, einzigartiger Content sorgt aber dafür, dass die Chance für sehr aktive Earned Media Kanäle deutlich steigt.

103. Panda (Google Updates)

Das Panda Update ist ein Update des Suchalgorithmus der Suchmaschine Google, das im April 2011 ausgerollt wurde. Nachfolgend wurden weitere Aktualisierungen 2012, 2013 und 2014 ausgerollt, die das ursprüngliche Update weiter verfeinerten. Grundlegende Absicht des Updates war es, Seiten mit wertvollen und nützlichen Inhalten konsequent an die Spitze der Suchmaschinen-Ergebnislisten (SERPs) zu bringen. Im Zuge des Updates mussten viele überoptimierte Seiten mit wenig wertvollen Inhalten zum Teil dramatische Rankingverluste hinnehmen. Einige weitere nachfolgende Updates setzten den mit Panda geschaffenen Qualitätsanspruch der Suchmaschine noch weiter konsequent um.

104. Personas

Das lateinische Wort "persona" bedeutet "Maske". Im Marketing versteht man dabei ein eingängiges, gut zu erfassendes Bild eines bestimmten Kundentyps. Die Schaffung möglichst detaillierter und zahlreicher Buyer Personas erleichtert im Marketing das Verfassen von Werbetexten und das Gestalten von Werbung für ganz bestimmte Kundengruppen, da mithilfe des Bilds der jeweiligen Persona und ihrer charakteristischen Merkmale vor Augen sehr viel gezielter geschrieben und gestaltet werden kann.

105. Plagiat

Ein Plagiat ist ein Text oder eine Darstellung von Inhalten oder Ideen, die jemand anders entworfen oder erdacht hat, und die man als eigene Kreation ausgibt. Es handelt sich dabei um den Diebstahl geistigen Eigentums und somit auch einen Verstoß gegen das Urheberrecht, gegebenenfalls auch gegen Patentrechte oder Geschmacksmuster. Das lediglich geringfügige oder oberflächliche Verändern oder Anpassen von fremdem geistigen Eigentum macht aus einem Plagiat dabei noch keine eigene geistige Leistung. Maßstab für die Beurteilung, ob es sich um ein Plagiat (Text, Tonaufnahmen, Musikstück, Erfindung, Design) handelt ist dabei die Schöpfungshöhe (eigene erbrachte geistige Leistung). Ein Verstoß gegen das Urheberrecht, sowie gegen Patente und Geschmacksmuster ist in der Regel strafbar.

106. Pressemitteilung

Eine Pressemitteilung (PM) ist eine kurz gefasste Sachverhaltsdarstellung, die ein interessantes Ereignis, eine aktuelle Veränderung oder Neuerung oder einen sonstigen Sachverhalt von öffentlichem Interesse kurz und faktenbasiert darstellt. Sie dient dazu, über ein

Presseportal

oder in direkter Weise Journalisten vorgelegt zu werden, die dann frei entscheiden, ob sie einen Nachrichtenbeitrag daraus machen wollen. Im Online-Bereich werden häufig auch selbst geschriebene und auf diversen Kanälen selbst veröffentlichte Beiträge fälschlicherweise oft als "Pressemitteilung" bezeichnet. Das sind dann allerdings lediglich selbst veröffentlichte Beiträge, keine Pressemitteilungen.

107. Produktbeschreibung

In Online-Shops ist keine direkte Verkaufsberatung von Kunden möglich. Um Kunden zu informieren und zu überzeugen stehen dafür lediglich Produktbeschreibungen zur Verfügung. Aus diesem Grund müssen Produktbeschreibungen sehr informativ, gut gegliedert, auf typische Kundenfragen abgestimmt und möglichst ausführlich sein.

108. Publisher

Ein Publisher - auf deutsch etwa "Verleger" oder "Herausgeber" - ist grundsätzlich jemand, der fremde oder eigene Werke (Texte, Bilder, Informationsgrafiken) veröffentlicht. In Werbenetzwerken versteht man unter dem Publisher immer denjenigen, der eine Internetseite betreibt und dort Werbeplätze für den Werbetreibenden anbietet.

Weitere Themen aus dem Bereich "Q":

109. QR-Code

QR-Codes sind zweidimensionale Codes, die wie eine komplexe Grafik wirken und auf verschiedenen Medien angebracht oder aufgedruckt werden können. Durch das Auslesen über die Mobiltelefon-Kamera kann das abstrakte Muster wieder automatisch in Information verwandelt werden, die dem Nutzer dann zur Verfügung steht. Der Code kann Webadressen, Telefonnummern oder andere Informationen enthalten, die dann direkt nach dem Auslesen über die Kamera zur Verfügung stehen.

Weitere Themen aus dem Bereich "R":

110. RankBrain

Das RankBrain ist eine Entwicklung von Google, das mithilfe von speziellen Suchalgorithmen, semantischen Zuordnungen und künstlicher Intelligenz die Erkennungsgenauigkeit von Suchmaschinenanfragen verbessern soll. Durch die Erkennung der Suchabsicht des Nutzers sollen möglichst genau passende Ergebnisse erreicht werden. Das System ist seit 2015 aktiv, schon bei einem ersten Vergleich mit realen Menschen nahm die künstliche Intelligenz genauere Zuordnungen vor als die zum Vergleich arbeitenden Menschen (80 % statt 70 % richtige Zuordnungen). Auch bei zuvor noch nie getätigten Suchanfragen und ausformulierten Fragesätzen kann das RankBrain meist sehr genau erkennen, was gemeint ist und entsprechend passende Ergebnisse liefern.

111. Real-Time-Bidding

Über Real-Time-Bidding (RTB), auch Real-Time Advertising (RTA), können Werbetreibende in Echtzeit auf bestimmte freie Werbeplätze bieten. Wer das höchste Gebot abgibt, dessen Werbung wird dort ausgespielt. Das Bieten und das Ausspielen der Werbung funktionieren automatisch im Hintergrund anhand eingestellter Maximalpreise pro Click (CPC).

112. Reden schreiben

Das Schreiben von Reden wird häufig nicht von den Rednern selbst, sondern von Profis erledigt. In der Politik ist das üblich, aber auch als Unternehmer oder für private Anlässe (z. B. eine Rede als Brautvater) kann man eine Rede schreiben lassen. Gegebenenfalls kann man auch freie Autorenoder Ghostwriter mit dem Schreiben von Reden beauftragen.

113. Referral-Marketing

Beim Referral-Marketing handelt es sich um eine Form des Weiterempfehlungs-Marketings. Es wird sowohl im Online-Bereich als auch im Offline-Bereich eingesetzt. Wer einen neuen Kunden wirbt, erhält dafür eine Belohnung. Bei diesem Prinzip setzt das Unternehmen - anders als beim viralen Marketing über das Unternehmen kaum Kontrolle haben - auf eine direkt veranlasste Weiterempfehlung. Empfehlungen sind dabei sehr wirksam - die Kaufwahrscheinlichkeit bei Empfehlungskunden liegt dabei viermal höher als bei gewöhnlicher Werbung.

114. Responsive Content

Content selbst kann technisch gesehen nicht responsive sein, nur das Webdesign einer Seite kann responsive angelegt sein, das heißt es passt sich automatisch an die jeweils vorhandene Bildschirmgröße an. Text- und Bildinhalte werden innerhalb des Responsive Designs dann auf passende, vordefinierte Größen skaliert.

115. Retargeting

Durch Retargeting Maßnahmen können Nutzer, die eine Webseite nach einer Produkt- oder Informationssuche verlassen haben, autmatisch Werbung der Seite oder des Produkts, das sie betrachtet haben, angezeigt bekommen. Das geschieht, indem ein User während des Besuchs einer Webseite durch ein Cookie markiert wird, über das er später wieder identifiziert werden kann. Befindet er sich im gleichen Werbenetzwerk wie der besuchte Anbieter, kann entsprechende Werbung ausgespielt werden. Facebook markiert Nutzer auch ohne Cookie immer automatisch. Retargeting ist sehr effektiv, insbesondere da es für Nutzer keine echte Möglichkeit des Opt-Out gibt.

116. Return on Investment

Der Return on Investment (ROI) ist eine wirtschaftliche Kennzahl, die angibt, welcher Erlös (Gewinn) durch ein bestimmtes Investment erreicht werden kann. Die Berechnung erfolgt nach einer Formel, die sowohl Gewinn als auch Umsatz und eingesetztes Kapital berücksichtigt. Sie lautet ROI = Gewinn : eingesetztes Kapital. Verwendet wird dabei der erzielte Netto-Gewinn ohne Umsatzsteuer. Der ROI wird gewöhnlich als Prozentwert angegeben, im deutschsprachigen Raum ist für den ROI auch der Begriff Kapitalrendite üblich.

117. Robots.txt

Die Datei robots.txt, eine einfache Text-Datei die immer im Root-Verzeichnis einer Webseite zu finden ist, dient der Steuerung der Crawler von Suchmaschinen. Die robots.txt enthält Befehle für die Crawler und gibt unter anderem an, welche Bereiche und Unterseiten in den Suchindexaufgenommen werden sollen und welche nicht.

118. RSS-Feed

Mithilfe von RSS-Feeds lassen sich einzelne Webseiten, wie etwa Blogs,"abonnieren", sodass man über jede Änderung auf der Webseite automatisch informiert wird. Ein Feed (von engl. "füttern") kann dabei lediglich eine Titelzeile, einen gekürzten Textteil oder den gesamten neuen Text enthalten. Für die Nutzung wird ein Feed-Reader benötigt.

Weitere Themen aus dem Bereich "S":

119. Search Term

Unter Search Term (Suchphrase) versteht man eine Kombination aus Wörtern oder Zeichen, die in eine Suchmaschine eingegeben werden, um ein gewünschtes Suchergebnis zu erhalten. Das kann sowohl "handy kaufen" sein als auch "wann starb martin luther king?". Was immer Nutzer in das Suchfeld eingeben gilt also als Suchphrase.

120. Seeding

Unter dem Begriff Seeding ("Aussäen") versteht man das Platzieren von Inhalten an eine günstige Stelle, von der aus sich der Inhalt durch virale Verteilung von selbst verteilt. Voraussetzung für ein erfolgreiches Seeding ist, dass eine bestimmte Menge an teilnehmenden Usern zuvor erreicht wird ("Tipping Point" oder "kritische Masse") und die Inhalte leicht zu teilen sind.

121. Semantic Search

Bei der semantischen Suche können gewöhnlich formulierte Fragen eingegeben werden. Semantische Suchmaschinen sind in der Lage, die Bedeutung solcher Fragen zu ermitteln. Bei Googles RankBrain, wo auch künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt, funktioniert das bereits hervorragend. 122. SEO Texte kaufen

Für Internetseiten optimierte Texte muss man nicht selbst verfassen. Man kann sie auch bei Textagenturen oder bei freien Autoren in Auftrag geben. Im Vorfeld notwendige Keyword-Recherchen muss man allerdings meist selbst durchführen oder von anderen Dienstleistern durchführen lassen.

123. SEO-Tools

Mithilfe dieser Tools lassen sich sowohl Performance als auch Ranking von Websites überwachen. Tools können dabei sehr unterschiedlichen Funktionsumfang bieten. Vor der Anschaffung sollte man immer gründlich überlegen, welche Funktionen man tatsächlich braucht.

124. SERP
Die Abkürzung SERP (Mehrzahl SERPs) steht für: Search Engine Results Page, also auf Deutsch "Suchmaschinen-Ergebnisliste". Diese erscheint, wenn in die Suchmaschine ein Suchbegriff eingegeben und eine Suche ausgeführt wird.

125. Shitstorm

Shitstorms sind nicht allein auf die sozialen Medien beschränkt, obwohl sie dort am häufigsten auftreten. Ein Shitstorm kann aber auch in Blogkommentaren oder im Kommentarbereich von gewöhnlichen Internetseiten stattfinden. Als Shitstorm bezeichnet man immer eine Lawine aus negativen Kommentaren oder Kritik an einer einzelnen Person oder einer Institution.

126. Slideshow

In einer Slideshows können unterschiedliche Bilder oder Grafiken automatisch nacheinander angezeigt und auch sehr einfach präsentiert werden. Einige Audio-Tools erlauben das individuelle Gestalten der Bildübergänge (z. B. weiches Ausblenden), die Möglichkeit, unterschiedliche Anzeige-Zeitdauern einzustellen und das gleichzeitige Abspielen von Audio-Tracks während der Präsentation (z. B. Hintergrundmusik).

127. Snackable Content

Snackable Content sind sehr einfach gestaltete Inhalte, die in kleinen "Häppchen" angeboten werden können und vom Nutzer keine hohe Konzentration beim Aufnehmen erfordern. Als Snackable Content eignen sich (sehr kurze) Textabschnitte, animierte Grafiken oder kurze Video-Sequenzen. Gerade durch den Konsum "nebenbei" können Sie am Ende aber hohe Aufmerksamkeit beim Nutzer generieren.

128. Social-Media-Content

Unter Social Media Content versteht man alle Inhalte, die speziell für soziale Medien erstellt werden. Das sind neben Facebook, Twitter und Instagram auch Netzwerke wie Pinterest, Snapchat und Flickr. Video-Streaming-Dienste wie YouTube und Vimeo werden manchmal ebenfalls zu den sozialen Medien gezählt.

129. Social Media Optimization (SMO)

Im Zuge der SMO sind viele Einzelaufgaben zu erledigen, die je nach verwendeten Netzwerken, Art des Accounts und individueller Social-Media-Strategie sehr unterschiedlich ausfallen können. Grundlegende Ziele sind der Aufbau von möglichst großer Reichweite für die eigenen Social Media Accounts, das Schaffen und Positionieren (Seeding) passender Inhalte auf den einzelnen Kanälen, die Intensivierung der Kommunikation mit den Followern und das möglichst gute Management der eigenen Reputation in den sozialen Netzwerken ("guter Ruf" oder positives Image). Häufig übernehmen eigene Social Media Manager sowohl die SMO als auch die laufende Betreuung der einzelnen Kanäle.

130. Social Signals

Als Social Signals (soziale Signale) bezeichnet man alle sozialen Interaktionen, die innerhalb der sozialen Medien auf dem eigenen Account, aber auch in Blogs oder Kommentarfeldern stattfinden. In der Regel sind das meist Likes, Shares oder Kommentare. Inwieweit eine hohe Zahl von Social Signals das Ranking einer Webseite positiv beeinflussen können, ist umstritten. Einiges deutet darauf hin, Google selbst macht dazu keine klaren Angaben, rät aber immerhin, zumindest in Zukunft darauf zu achten.

131. Stockfotos

Stockfotos sind Bildern, die man auf Webseiten als Illustration benutzen darf, wenn man dafür eine entsprechende Lizenzgebühr entrichtet, die aber meist nicht sehr hoch ist. Stockfotos werden von professionellen Fotografen hergestellt und sind von vornherein zur lizenzierten Nutzung gedacht. Will man Fotos aus anderen Quellen verwenden, kann das Erhalten der notwendigen Lizenzen und gegebenenfalls auch das Einholen einer schriftlichen Erlaubnis aller darauf sichtbaren Personen gegebenenfalls sehr aufwendig sein.

132. Storytelling

Storytelling ist eine Marketing-Technik, die heute bevorzugt in der Werbung eingesetzt wird. Die Werbebotschaft wird dabei in eine kleine Geschichte verpackt, die der Zuseher oder Leser direkt miterleben und sich hineinversetzen kann. Neben dem Marketing wird Storytelling auch in der Psychotherapie, im Bildungsbereich sowie im klassischen Journalismus verwendet.

133. Suchmaschinenindex

Der Suchmaschinenindex ist das Verzeichnis, in dem eine Suchmaschine alle von ihr indizierten Seiten ablegt. Seiten, die sich nicht im Suchmaschinenindex befinden, können über die Suchmaschine nicht gefunden werden. Als Strafmaßnahme beim Verstoß gegen Suchmaschinenregeln können Suchmaschinen einzelne Seiten auch als Strafe aus dem Index entfernen, sie sind dann nicht mehr sichtbar und auffindbar.

134. Suchmaschinenoptimierung von Content

Neben der Struktur der Webseite, der Metadaten und den Bildern und Grafiken müssen vor allem die textlichen Inhalte einer Webseite mögichst optimal gestaltet sein, um ein hohes Ranking zu erreichen. Dabei spielt nicht nur das Vorhandensein der wichtigsten Keywords eine Rolle, sondern auch der Umfang des gesamten inhaltlichen Aufbaus. Suchmaschinen können heute beinahe "lesen", worum es auf einer Webseite geht und wie umfassend und vollständig die gebotenen Informationen sind. Content is King.

135. Suchmaschinenwerbung / Search Engine Advertising (SEA)

Neben dem Gewinnen von möglichst vielen Besuchern aus organischem Traffic, gibt es auch die Möglichkeit, aktiv Werbung in Suchmaschinen zu bestimmten Suchbegriffen schalten. Diese Werbung ist kostenpflichtig, die Höhe der Kosten ergibt sich aus der vorhandenen Konkurrenz um einen bestimmten Suchbegriff und der Höhe der Gebote von anderen Mitbewerbern.

Weitere Themen aus dem Bereich "T":

136. Testimonial

Testimonials sind veröffentlichte Kommentare und Erfahrungen zufriedener Kunden. Sie werden als "Empfehlungsschreiben" im Marketing eingesetzt, um andere Kunden vom Kauf zu überzeugen. Testimonials sind sehr wirksam, viele Kunden orientieren sich bei Kaufentscheidungen in hohem Maß an den Erfahrungen, die von anderen Kunden berichtet werden, die das Produkt bereits gekauft haben.

137. Tagging

Beim Tagging werden Inhalten unterschiedliche Schlüsselwörter zugeordnet, um sie thematisch einzusortieren. Besonders bekannt sind die #Hashtags beim Dienst Twitter und bei Instagram. Ruft man ein solches Hashtag auf, erhält man alle diesem Schlüsselwort zugeordneten Inhalte angezeigt. Tags können auch mehrfach vergeben werden (z. B. #Urlaub #GranCanaria #Hotelkatastrophe), dadurch können Inhalte später sehr zielgerichtet gesucht und aufgefunden werden.

138. Textagentur

Anstatt benötigte Texte selbst zu verfassen, kann man sie auch einfach bei einer Textagentur beauftragen. Das entspricht einem klassischen Outsourcing. Die angebotenen Leistungen können dabei sehr unterschiedlich sein, auch bei der Qualität der Texte gibt es oft große Unterschiede. Probe-Texte und Preisvergleiche lohnen sich.

139. Texte für Onlineshops

In Online-Shops werden einerseits Kategorie-Texte benötigt, andererseits auch möglichst ausführliche und gut gestaltete Produktbeschreibungen. Beide Arten von Texten sollten zudem optimal angepasst und mit entsprechenden Keywords versehen werden. Texte für Onlineshops muss man nicht selbst verfassen, man kann sie auch bei freien Autoren oder Textagenturen beauftragen.

140. Texte im Dialogmarketing
141. Texte schreiben lassen

Wenn zu wenig Kapazitäten vorhanden sind, um Texte selbst zu verfassen, kann man Texte auch outsourcen. Das ist bei freien Autoren oder Textagenturen möglich. Das Auslagern der Texterstellung kann einerseits für Texte in wirklich professioneller Qualität sorgen, spart andererseits aber auch eine Menge Zeit, die man deutlich besser nutzen kann.

142. Texterstellung

Bei der Texterstellung ist wichtig, dass ein Thema wirklich ausführlich und erschöpfend behandelt wird und alle Aspekte ausreichend und gleichmäßig beleuchtet werden. Auf diese Weise erhöhen Texte die Rankingchancen. Der Text selbst sollte einen durchgehenden roten Faden aufweisen und mit vielen Absätzen und Zwischenüberschriften gut gegliedert sein.

143. Thin Content

Thin Content sind Seiten mit "dünnem" Inhalt, der nur wenig oder gar keinen Nutzwert für Besucher bietet. Das können automatisch erstellte Inhalte sein oder Duplicate Content von anderen Seiten. Auch sogenannte Doorway Pages fallen unter Thin Content, daneben zählen aber auch Seiten dazu, die außer Werbeaussagen keine nutzbringenden Inhalte aufweisen. Da Google Nutzern möglichst viele relevante Ergebnisse liefern will, werden Seiten mit Thin Content rigoros von der Suchmaschine abgestraft.

144. Tracking

Tracking-Methoden bieten die Möglichkeit, das Verhalten eine Nutzers aufzuzeichnen und zu protokollieren. Damit lässt sich etwa feststellen, über welche Webseiten oder Links ein Nutzer auf die eigene Seite gelangt ist, wie lange er auf jeder einzelnen Seite geblieben ist, welche Seiten er insgesamt besucht hat und mit welcher IP-Adresse er surft. Getrackt werden können auch Klicks und Mausbewegungen. Das Aufzeichnen der Daten ermöglicht eine genaue Erkenntnisse über das Nutzerverhalten und damit eine Möglichkeit, Webseiten besser und auch nutzergerechter zu gestalten. Zudem kann durch das Tracking auch der Erfolg einzelner Marketingmaßnahmen besser bewertet werden.

Weitere Themen aus dem Bereich "U":

145. Unique Content

Unique Content ist einzigartiger Content und damit das Gegenteil von Duplicate Content, das heißt von Inhalten, die bereits auf anderen Domains mit gleichem oder sehr ähnlichem Wortlaut veröffentlicht wurden oder von anderen Domains kopiert wurden. Webseiten sollten immer Unique Content enthalten.

146. Unique Selling Proposition (USP)

Die Unique Selling Proposition (USP) ist das Alleinstellungsmerkmal eines Unternehmens, durch das es sich klar von seinen Mitbewerbern unterscheidet. Ohne ein echtes Alleinstellungsmerkmal sind ein erfolgreiches Marketing und ein Aufbau einer soliden Marke nur sehr schwer bis überhaupt nicht möglich.

147. User-Experience (UX)

Die User-Experience (UX) ist die Summer der Nutzungserfahrungen, die ein User mit einer bestimmten Webseite macht. Diese Erfahrung kann positiv oder negativ sein, optimal ist Spaß bei der Nutzung. Zumindest muss der User aber reibungslos an sein Ziel kommen. Das wird durch eine möglichst gute Usability der Seite sichergestellt - damit ist die optimale Benutzbarkeit der Seite für User gemeint.

148. User Generated Content

Beim User Generated Content (UGC) handelt es sich um alle die Inhalte, die nicht der Betreiber eines Webangebots erstellt, sondern die die Nutzer des Webangebots erstellen.

Neben Kommentaren, Rezensionen und Forumsbeiträgen gelten auch beispielsweise auf YouTube hochgeladene Videos von Nutzern als UGC.

Weitere Themen aus dem Bereich "W":

149. Verweildauer

Die Verweildauer ist die Zeit, die ein User entweder auf der gesamten Webseite (Gesamt-Verweildauer) oder jeweils auf einer einzelnen Unterseite verbringt, bevor er wegklickt. Gehäuft auftretende, sehr kurze Verweildauern können ein Zeichen dafür sein, dass die Seiteninhalte nicht den Erwartungen der Nutzer entsprechen. Alternativ ist auch möglich, dass sich Nutzer auf einer Seite nicht richtig zurechtfinden. Eine möglichst lange Verweildauer ist auch ein positives Ranking-Kriterium. Die Verweildauer von Usern wird über Tracking ermittelt.

150. Viraler Content

Inhalte, die "viral gehen", verbreiten sich mit sehr hoher Geschwindigkeit und ganz von selbst durchs Netz. Dabei kommt bei der Verteilung eine Art Schneeball-Effekt zum Tragen. Um Inhalte auf viralen Verbreitungswegen zu verteilen, müssen sie besonders interessant und leicht zu teilen sein. Sie müssen optimal platziert werden und bevor ein viraler Effekt einsetzen kann, muss eine "kritische Masse" an Menschen erreicht werden, bis der sogenannte "Tipping-Point" (der Kipp-Punkt) überschritten ist. Virale Verbreitung von Inhalten ist auch ein Bestandteil des Guerilla-Marketing.

151. Wayback Machine

Mithilfe der Wayback-Machine kann man ältere oder frühere Versionen von Webseiten finden und anzeigen lassen. Sie ist damit ein "digitales Archiv" für das Internet, auch nicht mehr existente Seiten lassen sich damit noch ansehen, wenn sie im Datenbestand gespeichert wurden. Betrieben wird die Wayback Machine von Internet Archive, einem gemeinnützigen Unternehmen aus den USA mit Sitz in San Francisco.

152. WDF*IDF

Über die WDF*IDF Berechnung lässt sich rechnerisch ermitteln, wie relevant ein bestimmter Text zu einem Thema ist. Das geschieht durch die Auswertung der Within-Document-Frequency (WDF) und der Inverse-Document Frequency (IDF), die jeweils die Häufigkeit bestimmter Schlüsselwörter bestimmen. Durch die optimale Gewichtung einzelner Worthäufigkeiten lässt sich ein optimal gestalteter Text verfassen, zudem lässt sich ermitteln, welche Begriffe in einem wirklich relevanten Dokument in welcher Häufigkeit vorhanden sein müssen. Die Berechnung ist kompliziert, das Ergebnis wird deshalb heute ausschließlich von WDF*IDF ermittelt. In der heutigen Zeit, wo Suchmaschinen fast ausschließlich auf Basis Latent Semantischer Optimierung arbeiten, ist die Keyword Density als Maß für optimal gestaltete Texte längst nicht mehr ausreichend.

153. Website Struktur

Eine gute und logische Strukturierung einer Webseite ist grundlegend, um überhaupt je eine gute Usability erreichen zu können. Auch für das Ranking ist eine gute Strukturierung der Seite wichtig, da auch die Crawler der Suchmaschinen den Aufbau einer Seite möglichst gut verstehen können sollten. Inhalte sollten klar gegliedert sein, für jedes Hauptkeyword sollte es eine eigene Unterseite geben. Siloing ist auf jeden Fall empfehlenswert. Darüber hinaus ist eine gut gestaltete Navigation sowie eine logische URL-Struktur, möglichst mit sprechenden URLs, unbedingt zu beachten.

154. Website-Texte

Eine Webseite lediglich mit Bildern oder ein paar Zeilen Text zu bestücken, würde als Thin Content gewertet und wäre sehr nachteilig für die Seite. Auf jeder Webseite muss ausreichend informativer und übersichtlich gegliederter Text stehen. Dabei sollten alle Überschriften-Kategorien von H1 bis H3 in logischer Reihenfolge genutzt werden. Texte müssen unbedingt einen Mehrwert und einen echten Nutzwert für den Leser beinhalten.

155. Werbeblocker

Werbeblocker oder Ad-Blocker sind Filterprogramme, die auf Webseiten befindliche Werbung blockieren, sodass diese nicht dargestellt wird. Blockiert werden dabei prinzipiell alle Werbeformate, allerdings schafft es kein Werbeblocker tatsächlich jede einzelne Werbung zu blockieren. Werbeblocker können entweder direkt im Browser enthalten sein oder als Add-On hinzugefügt werden.

156. Werbetexte schreiben

Werbetexte sollen Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung wecken - oder direkt zum Kauf animieren. Das setzt voraus, dass sie professionell geschrieben sind. Zudem müssen Werbetexte immer sehr zielgruppengenau verfasst werden, wenn sie erfolgreich sein sollen - dabei hilft unter anderem das Schaffen von Buyer Personas.

157. White Hat SEO

Dabei handelt es sich um Optimierungsmaßnahmen, die den Regeln und Vorgaben der Suchmaschinen entsprechen und damit eingesetzt werden dürfen. Das Gegenteil davon ist Black Hat Techniken, bei denen es sich um nicht erlaubte Optimierungsmaßnahmen handelt. Die Begriffe wurden aus alten amerikanischen Cowboyfilmen abgeleitet, bei denen der Bösewicht immer einen schwarzen Hut trägt, der Held dagegen immer einen weißen.

158. Whitepaper

Whitepapers sind eine gute Möglichkeit, mit nüchternen Zahlen und Fakten zu werben, anstatt auf Werbebotschaften zurückzugreifen. Entstanden sind Whitepapers aus früher üblichen politischen Positionspapieren - heute stellen Sie hauptsächlich eine sachliche Übersicht über Leistungen, Produktmerkmale und Eigenschaften von Produkten dar, insbesondere im Bereich technischer Innovationen und im IT-Bereich. Whitepapers werden üblicherweise im .pdf-Format zum Download angeboten. Sie können auch einen positiven Einfluss auf das Ranking einer Seite haben - wenn auf einer Seite Whitepapers zum Download offeriert werden, gilt das gewöhnlich als positives Rankingsignal.

Weitere Themen aus dem Bereich "Y":

159. Yahoo

Hinter der Suchmaschine Yahoo! steht das Unternehmen Altaba Inc., heute Teil der Verizon Gruppe. Im deutschsprachigen Raum ist die Suchmaschine Yahoo! die drittgrößte Suchmaschine hinter Google und Bing. Über 700 Millionen Menschen weltweit nutzen die Services des Anbieters, insbesondere Mail, News und den Yahoo-eigenen Instant Messenger. Vor einigen Jahren geriet Yahoo in Kritik, da sich herausstellte, dass mehr als 1 Milliarde Nutzerkonten gehackt wurden - also praktisch fast alle Konten aller Nutzer, dazu wurde die Weitergabe von Daten einiger Dissidenten und Journalisten und die Einrichtung einer ständig offenen "Hintertür" für das FBI von vielen scharf kritisiert.

160. Yield Management

Das Yield Management ist ein Ertragsmanagement für Unternehmen, durch das der Gesamtgewinn des Unternehmens möglichst maximiert werden soll. Das System funktioniert auf Basis der Verfügbarkeit bestimmter Kapazitäten und darauf abgestimmten Preisen. Auf diese Weise sollen vorhandene Kapazitäten möglichst optimal ausgenutzt werden. Yield Management kommt im Bereich der Hotellerie, bei Autovermietern aber auch bei Transportdienstleistern sehr häufig zum Einsatz (z. B. Restplatz-Angeboten um Kapazitäten möglichst voll auszunutzen oder Preisgestaltung je verfügbarer Zahl von Mietfahrzeugen und zu erwartender Nachfrage).